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High-level tour album
Best of Osttirol Teil 1 - Hochtouren
Albumautoren: Stefan L., Walter S.
Content of the tour available in following languages: DE
Platform language: DE EN FR
Description
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Journey
Tour overview
Adventures / impressions
Journey
Vom Norden:
Hier kommt man am besten über den Felbertauerntunnel nach Osttirol. Achtung dieser ist zwar mautpflichtig, dafür jedoch nicht so stauanfällig wie der Tauerntunnel. Zu Ferienbeginn stellt er eine willkommene Alternative dar. Danach folgt man dem Iseltal Richtung Lienz bis zur Ortschaft Huben, die man nach ca. einer halben Stunde Fahrzeit erreicht.

Vom Westen:
Von Südtirol aus fährt man das Pustertal hinunter, über die österreichische Grenze und durch den darauf folgendem Ort Innichen weiter bis nach Lienz. Allerdings ist die Strecke nicht sehr überholfreundlich und deshalb bei viel Verkehr nicht empfehlenswert. Von Bozen aus benötigt man etwas über 2 Stunden nach Lienz. In Lienz muss man beim Kreisverkehr am westlichen Ende der Stadt (bis dahin immer auf der Hauptstraße bleiben) Richtung Felbertauern abbiegen. Nach ca. 20km kommt man in die Ortschaft Huben.

Vom Osten und vom Süden:
Hier erreicht man Osttirol am leichtesten über das Drautal über die mittlerweile gut ausgebaute B 100. Entweder fährt man die Autobahn nach Villach, von dort aus Richtung Deutschland weiter und biegt bei Lendorf auf die Bundesstraße ab, oder man kommt über den Plöckenpass (1360m) und den Gailbergsattel (982m) ins Drautal. Die breite B 100 kann man daraufhin nicht verfehlen. Man folgt ihr Richtung Westen bis nach Lienz. Von Villach aus benötigt man etwas mehr als 1.5 Stunden und vom Plöckenpass aus ca. 1 Stunde bis nach Lienz. In Lienz muss man beim Kreisverkehr am westlichen Ende der Stadt (bis dahin immer auf der Hauptstraße bleiben) Richtung Felbertauern abbiegen. Nach ca. 20km kommt man in die Ortschaft Huben.

Anfahrt ab Huben:
In Huben biegt man Richtung Kals am Großglockner ab. Nach etwa weiteren 15km erreicht man den Ort Kals. An dessen Ende biegt man rechts auf die mautpflichtige Kalser Hochalpenstraße zum Lucknerhaus ab (wenn man sehr früh oder sehr spät dran ist, kann man sich vor der Maut drücken ;-)). Dieser folgt man bis zum großen Parkplatz am Ende der Straße (gleich nach dem Lucknerhaus) auf 1918m. Von Huben benötigt man etwa 30min bis zum Lucknerhaus.

Öffentlich:
Mit der Bahn fährt man bis nach Lienz. Von dort aus mit dem Bus (allerdings sehr spärliche Verbindungen) nach Kals am Großglockner. Von dort aus am besten beim Lucknerhaus anrufen (+43 4876 8555) und über eine Mitfahrgelegenheit verhandeln.
View of single photo: Photo 4 (course): Anstieg über das Teischnitzkees View of single photo: Photo 1 (local): Die Stüdlhütte auf 2802m View of single photo: Photo 2 (course): Abzweigung wenige Meter nach der Stüdlhütte Richtung Stüdlgrat View of single photo: Photo 5 (course): Anstiegsverlauf knapp unterhalb des Luisengrats View of single photo: Photo 7 (outline): Übersicht über den kompletten Aufstieg am Stüdlgrat und die beiden Einstiegsmöglichkeiten View of single photo: Photo 42 (destination): Gipfelkreuz des Großglockners mit tibetischen Gebetsfahnen (3798m) View of single photo: Photo 7 (outline): Übersicht über den kompletten Aufstieg am Stüdlgrat und die beiden Einstiegsmöglichkeiten View of single photo: Photo 42 (destination): Gipfelkreuz des Großglockners mit tibetischen Gebetsfahnen (3798m) View of single photo: Photo 7 (outline): Übersicht über den kompletten Aufstieg am Stüdlgrat und die beiden Einstiegsmöglichkeiten View of single photo: Photo 9 (local): Gletscherspalte am Teischnitzkees View of single photo: Photo 11 (local): Übergang vom Gletscher zum Grat knapp über der Luisenscharte bei sehr guten Gletscherverhältnissen View of single photo: Photo 12 (review): Rückblick auf den unteren Übergang vom Gletscher auf den Fels View of single photo: Photo 11 (local): Übergang vom Gletscher zum Grat knapp über der Luisenscharte bei sehr guten Gletscherverhältnissen View of single photo: Photo 12 (review): Rückblick auf den unteren Übergang vom Gletscher auf den Fels View of single photo: Photo 13 (course): Blick auf den direkten Einstieg auf 3320m View of single photo: Photo 14 (local): Gedenktafel beim direkten Einsteig View of single photo: Photo 16 (review): Ausgesetzte Plattenkletterei am direkten Einstieg View of single photo: Photo 18 (course): Weiter am Grat entlang, 2-3 View of single photo: Photo 20 (local): Der Rinnenkamin 2+ View of single photo: Photo 21 (course): Weiterer Verlauf im leichten Blockgelände (1-2) zum Frühstücksplatz View of single photo: Photo 23 (local): Hinweistafel am Frühstücksplatz auf 3550m View of single photo: Photo 24 (course): Verschneidung im 3. Grad vom Frühstücksplatz weg View of single photo: Photo 27 (review): Die Kanzel (3580m) View of single photo: Photo 29 (course): Grat zur Drahtseilverschneidung (3  A0 bzw. frei 4+) View of single photo: Photo 36 (review): Schlüsselstelle Hangelgrat auf 3690m View of single photo: Photo 40 (course): Platte mit Fixseilen 3+ auf 3730m View of single photo: Photo 16 (review): Ausgesetzte Plattenkletterei am direkten Einstieg View of single photo: Photo 20 (local): Der Rinnenkamin 2+ View of single photo: Photo 21 (course): Weiterer Verlauf im leichten Blockgelände (1-2) zum Frühstücksplatz View of single photo: Photo 23 (local): Hinweistafel am Frühstücksplatz auf 3550m View of single photo: Photo 27 (review): Die Kanzel (3580m) View of single photo: Photo 36 (review): Schlüsselstelle Hangelgrat auf 3690m View of single photo: Photo 41 (course): Die letzten Meter über leichtes Blockgelände zum Gipfel (1-2) View of single photo: Photo 9 (local): Gletscherspalte am Teischnitzkees View of single photo: Photo 12 (review): Rückblick auf den unteren Übergang vom Gletscher auf den Fels View of single photo: Photo 13 (course): Blick auf den direkten Einstieg auf 3320m View of single photo: Photo 7 (outline): Übersicht über den kompletten Aufstieg am Stüdlgrat und die beiden Einstiegsmöglichkeiten View of single photo: Photo 14 (local): Gedenktafel beim direkten Einsteig View of single photo: Photo 15 (local): Blockgelände am direkten Einstieg View of single photo: Photo 16 (review): Ausgesetzte Plattenkletterei am direkten Einstieg View of single photo: Photo 17 (course): Der Weg führt rechts um den Felskopf herum View of single photo: Photo 17 (course): Der Weg führt rechts um den Felskopf herum View of single photo: Photo 12 (review): Rückblick auf den unteren Übergang vom Gletscher auf den Fels View of single photo: Photo 13 (course): Blick auf den direkten Einstieg auf 3320m View of single photo: Photo 18 (course): Weiter am Grat entlang, 2-3 View of single photo: Photo 19 (course): Beide Anstiege (Umgehung des direkten Einstieges und unser Weg) treffen wieder zusammen View of single photo: Photo 20 (local): Der Rinnenkamin 2+ View of single photo: Photo 21 (course): Weiterer Verlauf im leichten Blockgelände (1-2) zum Frühstücksplatz View of single photo: Photo 22 (course): Die letzten leichten Meter am Grat zum Frühstücksplatz View of single photo: Photo 23 (local): Hinweistafel am Frühstücksplatz auf 3550m View of single photo: Photo 23 (local): Hinweistafel am Frühstücksplatz auf 3550m View of single photo: Photo 24 (course): Verschneidung im 3. Grad vom Frühstücksplatz weg View of single photo: Photo 23 (local): Hinweistafel am Frühstücksplatz auf 3550m View of single photo: Photo 25 (local): Aufstieg zur Kanzel View of single photo: Photo 24 (course): Verschneidung im 3. Grad vom Frühstücksplatz weg View of single photo: Photo 26 (review): Rückblick auf den Aufstieg zur Kanzel View of single photo: Photo 25 (local): Aufstieg zur Kanzel View of single photo: Photo 30 (review): Rückblick auf den Anstieg zur Drahtseilverschneidung View of single photo: Photo 31 (course): Die Drahtseilverschneidung (3 AO) auf 3630m View of single photo: Photo 29 (course): Grat zur Drahtseilverschneidung (3  A0 bzw. frei 4+) View of single photo: Photo 32 (local): 10 Meter Drahtseilsicherung View of single photo: Photo 33 (review): Luftiger Blick in der Drahtseilverschneidung hinunter auf das Ködnitzkees View of single photo: Photo 33 (review): Luftiger Blick in der Drahtseilverschneidung hinunter auf das Ködnitzkees View of single photo: Photo 29 (course): Grat zur Drahtseilverschneidung (3  A0 bzw. frei 4+) View of single photo: Photo 32 (local): 10 Meter Drahtseilsicherung View of single photo: Photo 35 (course): Übergang zum Hangelgrat (4-) View of single photo: Photo 36 (review): Schlüsselstelle Hangelgrat auf 3690m View of single photo: Photo 36 (review): Schlüsselstelle Hangelgrat auf 3690m View of single photo: Photo 35 (course): Übergang zum Hangelgrat (4-) View of single photo: Photo 38 (course): Kleine Platte 3+ View of single photo: Photo 39 (review): Rückblick kurz nach der kleinen Platte auf 3710m View of single photo: Photo 38 (course): Kleine Platte 3+ View of single photo: Photo 41 (course): Die letzten Meter über leichtes Blockgelände zum Gipfel (1-2) View of single photo: Photo 42 (destination): Gipfelkreuz des Großglockners mit tibetischen Gebetsfahnen (3798m) View of single photo: Photo 42 (destination): Gipfelkreuz des Großglockners mit tibetischen Gebetsfahnen (3798m)
Tour overview
... Photo link: shows the photo that was taken at this place
Legends
Title photo: Die Kanzel (3580m)
Unsere Tour auf den höchsten Gipfel Österreichs über einen der bekanntesten und geschichtsträchtigsten Grate der Ostalpen startet bei der Stüdlhütte auf 2802m. Hier empfiehlt es sich die Nacht zu verbringen, da man so Kraft spart und am nächsten Tag die Höhe eventuell auch besser verträgt. Der Stüdlgrat ist aufgrund seiner Länge und den hochalpinen Bedingungen nicht zu unterschätzen. Bei einer persönlichen Erstbegehung ist ''Kaiserwetter'' mit ausreichend Zeitreserven empfehlenswert. Je nach Jahres- und Wetterverhältnissen ist am Grat auch im Sommer mit (gefrorenem) Schnee zu rechnen. Man sollte also auch geübt sein im Klettern mit Steigeisen und Pickel. Bei idealen Bedingungen ist der Grat jedoch schneefrei.

Von der Stüdlhütte aus wendet man sich direkt nach Norden über einen plattigen Hang in Richtung Teischnitzkees. Der Rückblick zur Hütte samt Fanatkogel zeigt, dass die ersten Höhenmeter sehr schnell bewältigt werden. Auf dem Teischnitzkees angekommen, hält man sich knapp rechts unter dem Luisengrat. Hier bekommt man einen Vorgeschmack, hat man doch schon einen eindrucksvollen Ausblick auf die Glocknerwand und den Stüdlgrat selbst. Der Stüdlgrat erweist sich im unteren Teil als relativ einfach, da erst im oberen Drittel die Schlüsselpassagen kommen.

Den Anstieg über den Gletscher sollte man wegen der Spaltengefahr nicht unterschätzen - Seil ist hier Pflicht. Als Frühaufsteher kommt man hier in den Genuss, den Sonnenaufgang am Großvenediger beim Aufstieg mitzuerleben.

Bei guten Gletscherverhältnissen (der Gletscher ist genügend hoch mit Schnee bedeckt und die Spalten sind zugefroren) ist der Übergang vom Gletscher zum Fels kein Problem. In manchen Saisonen muss man jedoch die schwierigsten Kletterpassagen schon beim Überwinden des Bergschrunds meistern. Prinzipiell gibt es 2 Einstiegsmöglichkeiten in den Stüdlgrat. Die erste erfolgt im vorderen Gletscherbereich am Ende des Luisengrates. Die zweite ist im hinteren Gletscherbereich und erfolgt knapp über der Luisenscharte (siehe auch Übersichtsbild und Rückblick am Stüdlgrat auf den ersten Einstieg - der erste Einstieg ist als Variante gekennzeichnet). Der hintere Einstieg ist angenehmer und leichter, jedoch befinden sich vor diesem Einstieg zwei mächtige Spalten, die bei Ausapperung den Einstieg versperren. Am besten fragt man zuvor beim Hüttenwirt auf der Stüdlhütte nach (dieser kennt sich sehr gut aus), wo der Einstieg bei den gegebenen Verhältnissen am günstigsten zu bewerkstelligen ist.

Die Wege beider Einstiegsmöglichkeiten in den Stüdlgrat führen am Grat wieder zusammen, und zwar kurz unterhalb des sogenannten direkten Einstiegs. Der direkte Einstieg hat nichts mit den Einstiegen vom Gletscher in den Stüdlgrat zu tun, er bezeichnet lediglich den Beginn der Kletterpassagen am Stüdlgrat. Der direkte Einstieg ist eine Block- und Plattenkletterei im 3. Grad. Er kann auch links unterhalb in leichterem Gelände (im 2. Grad) umgangen werden. Der Zeitaufwand bis zum direkten Einstieg beträgt etwa 1.5 Stunden. Dort angekommen wird man auf 3320m von einer Gedenktafel begrüßt. Immer am Grat bleibend, klettert man über Verschneidungen und Platten bis die Wege wieder zusammentreffen. Insgesamt benötigt man für den direkten Einstieg etwas länger - je nach Art der Sicherung. Allerdings genießt man dabei schöne Gratkletterei im 3. Grad mit massiven Bohrhaken in unregelmäßigen Abständen von ca. 15 Metern.

Nach dem Zusammentreffen der Wege führt die Route durch einen Rinnenkamin im Schwierigkeitsgrad 2+ weiter. Nachdem man diesen überwunden hat, kommt man im leichten Blockgelände (1-2) schnell vorwärts, bis man am Frühstücksplatz auf 3550m angekommen ist. Ab hier beginnt die eigentliche Kletterei. Aus diesem Grund sei jedem die Umkehr empfohlen, der deutlich länger als die empfohlenen 3 Stunden bis hierher benötigt. Der restliche Weg ist zwar mit Eisenstangen, Drahtseilen und Bohrhaken oftmals gesichert, letztere haben jedoch einen sehr, sehr weiten Abstand und kommen nur unregelmäßig vor. Allerdings sind an den anspruchsvollsten Stellen kurze Eisenseile bzw. mehr Sicherungsmöglichkeiten vorhanden. Trotzdem sollte man auch selbst Sicherungen legen können.

Nach einer kurzen Rast geht es nun die Verschneidung im 3. Grad hinauf. Danach warten ca. 2 Seillängen im Blockgelände (2. Grad mit tollen Tiefblicken), die hinauf zur Kanzel führen (3580m). Diese ist eine sehr ausgesetzte Querung im 3. Grad die durch eine Eisenstange etwas entschärft wurde - Fotografieren nicht vergessen!

Nach einer kurzen Blockpassage geht es weiter zum nächsten Highlight - der Drahtseilverschneidung (3630m) - ein 3er, der A0 gegangen wird (frei ca. 4+, aber keine lohnende Kletterei) - Tolle Tiefblicke auf die Ködnitzkees sind garantiert ;-). Wiederum mittels leichter Blockkletterei kommt man zur schwierigsten Stelle des gesamten Grates. Der Hangelgrat (3690m), mit einer Bewertung von 3+ bis 4-, bietet beste Plattenkletterei mit guten Absicherungen (mehrere Expressschlingen sind empfehlenswert). Der schwierigste Zug dabei ist gleich am Anfang auf den Hangelgrat hinauf zur ersten Sicherung.

Nun folgt man weiter dem Grat entlang zu den letzten zwei Schlüsselstellen. Die erste der beiden Platten (3710m) mit 3+ und die zweite Platte mit Überhang und Fixseilen (3730m) fordern in der Höhe noch einmal einiges an Kraft. Die erste Platte kann dabei in einem Bogen in einfacherem Gelände im 2. Grad umgangen werden. Nach der zweiten Platte geht es wieder im leichten Blockgelände weiter bis man schließlich das Gipfelkreuz (3798m) mit den mittlerweile obligatorischen tibetischen Gebetsfahnen erreicht.

Welcome to the top of Austria ;-)!

Der Abstieg erfolgt über den Großglockner Normalweg (siehe eigene Dokumentation).

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Adventures / impressions
Wenn ich an den Stüdlgrat denke, fällt mir dazu meine erste große Felskletterei ein. Zusammen mit meinem Freund Walter versuchten wir bei sehr guten Verhältnissen den Grat zu klettern. Allerdings war unser Wissen über Standplatzbau und Zwischensicherungen eher theoretischer Natur ;-). Nachdem wir aber einen Alpenvereinskurs in Fels und Eis absolviert hatten, fanden wir es an der Zeit unser alpines Wissen auch einmal ein einem schwierigeren Projekt zu testen.

Mit sehr viel Respekt saßen wir am Abend davor auf der Stüdlhütte und fragten so viele Personen wie möglich nach der besten Route, Art der Sicherung und der besten Taktik. Neben uns saßen ebenfalls zwei junge Alpinisten, die jedoch nur Klettersteigerfahrung hatten. Für sie war es - kaum zu glauben - das erste Mal, dass sie ein Seil im Rucksack mitführten. Um ehrlich zu sein beruhigte uns diese Tatsache ungemein, da wir uns nun nicht mehr für die am schlechtesten vorbereiteten Bergsteiger hielten ;-).

Tags darauf brachen wir als erste Gruppe von der Hütte auf. Nachdem wir aus lauter Vorfreude (oder eher Angst - so genau war das nicht unterscheidbar ;-)) sowieso nicht schlafen konnten, gingen wir schon um 5 Uhr weg. Die Verhältnisse am Grat waren zwar gut, jedoch machte uns der Einstieg Sorgen. Wegen des heißen Sommers, konnte man kaum vom Gletscher auf den Grat kommen. Wir entschieden uns für einen kurzen Felsaufschwung, den ich ohne Probleme erkletterte. Etwas nervös schaute ich auf den restlichen Gratverlauf hinauf. Kurz hinter mir war ein Schweizer Bergführer, der genau denselben Weg nahm. Auf die Frage hin, ob er wisse, wie schwer der Grat noch wird antwortete er, dass der Einstieg eben wohl das schwierigste Stück vom ganzen Grat war. Das, und die Tatsache, dass die anderen Jung-Bergsteiger schon beim Anblick unseres Einstiegs umdrehten, gab uns mehr Zuversicht. Wir schafften den Grat auch ohne nennenswerte Probleme, allerdings ließen wir uns dafür auch mächtig Zeit. Kurz nach zwei Uhr standen wir dann am Gipfel. Und der Schweizer Bergführer war mit seinen Kunden immer noch hinter uns ;-).
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