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High-level tour album
Best of Osttirol Teil 1 - Hochtouren
Albumautoren: Stefan L., Walter S.
Content of the tour available in following languages: DE
Platform language: DE EN FR
Description
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Journey
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Adventures / impressions
Journey
Vom Norden und Westen:
Hier kommt man am besten über den Felbertauern (Mautstraße) nach Osttirol - ein Geheimtipp, wenn es zu Staus am Brenner oder der Tauernautobahn kommt. Immer dem Iseltal Richtung Lienz folgend, kommt man nach einer schwachen halben Stunde in die Ortschaft Huben.

Vom Osten:
Hier fährt man die B 100 - die Drautalbundesstraße - bis nach Lienz in Osttirol hinauf. Beim Kreisverkehr etwa 400 Meter nach dem Bahnhof, biegt man Richtung Felbertauern ab und folgt dieser Straße bis zur Ortschaft Huben (ca. 1:40 von Villach).

Ab Huben:
In Huben angekommen biegt man Richtung Deferegger Tal ab und fährt ca. eine halbe Stunde das malerische und recht einsame Tal entlang bis man die Ortschaft St. Jakob im Deferegger Tal erreicht. Von dort aus führt unser Weg weiter in Richtung Staller Sattel (Übergang nach Italien). Kurz bevor die Steigung beginnt, biegt man rechts ab zu einer kostenpflichtigen Mautstraße - Richtung Patscher Alm. Nach wenigen Minuten erreicht man den Parkplatz bei dieser Alm. Hier lässt man das Auto stehen und folgt dem Forstweg.

Von Italien:
Hier kann man auch direkt über den Staller Sattel (kurz nach Bruneck im Pustertal befindet sich die Abzweigung) zum Ausgangspunkt gelangen. Allerdings Vorsicht, da die Straße nicht immer offen ist.
View of single photo: Photo 3 (local): Flacher Weg ins Patschertal hinein View of single photo: Photo 5 (local): Die Neue Barmer Hütte auf 2591m View of single photo: Photo 6 (review): Pfad von der Neuen Barmer Hütte Richtung Staatsgrenze. View of single photo: Photo 1 (review): Blick zurück auf die Patscheralm (1685m) View of single photo: Photo 5 (local): Die Neue Barmer Hütte auf 2591m View of single photo: Photo 6 (review): Pfad von der Neuen Barmer Hütte Richtung Staatsgrenze. View of single photo: Photo 8 (local): Wegweiser auf der Riepenscharte (2764m) mit Blick nach Italien View of single photo: Photo 12 (outline): Wegverlauf über das Patscherkees View of single photo: Photo 17 (course): Wunderschöner Firngrat View of single photo: Photo 12 (outline): Wegverlauf über das Patscherkees View of single photo: Photo 13 (course): Die große Rinne mit ca. 40 Grad (bei ausgezeichneten Verhältnissen) View of single photo: Photo 14 (review): Die Große Rinne auf der Ostseite des Hochgalls View of single photo: Photo 15 (course): Die letzten Meter bis zum Nordostgrat View of single photo: Photo 16 (course): Blick zum Schneegipfel (Vorgipfel) des Hochgalls View of single photo: Photo 17 (course): Wunderschöner Firngrat View of single photo: Photo 23 (view): Die Patscherschneid View of single photo: Photo 4 (local): Wegweiser auf 2600m Richtung Riepenscharte View of single photo: Photo 5 (local): Die Neue Barmer Hütte auf 2591m View of single photo: Photo 6 (review): Pfad von der Neuen Barmer Hütte Richtung Staatsgrenze. View of single photo: Photo 8 (local): Wegweiser auf der Riepenscharte (2764m) mit Blick nach Italien View of single photo: Photo 4 (local): Wegweiser auf 2600m Richtung Riepenscharte View of single photo: Photo 5 (local): Die Neue Barmer Hütte auf 2591m View of single photo: Photo 6 (review): Pfad von der Neuen Barmer Hütte Richtung Staatsgrenze. View of single photo: Photo 13 (course): Die große Rinne mit ca. 40 Grad (bei ausgezeichneten Verhältnissen) View of single photo: Photo 14 (review): Die Große Rinne auf der Ostseite des Hochgalls View of single photo: Photo 15 (course): Die letzten Meter bis zum Nordostgrat View of single photo: Photo 16 (course): Blick zum Schneegipfel (Vorgipfel) des Hochgalls View of single photo: Photo 17 (course): Wunderschöner Firngrat View of single photo: Photo 18 (course): Die Kletterpassagen zum Hauptgipfel View of single photo: Photo 14 (review): Die Große Rinne auf der Ostseite des Hochgalls View of single photo: Photo 15 (course): Die letzten Meter bis zum Nordostgrat View of single photo: Photo 16 (course): Blick zum Schneegipfel (Vorgipfel) des Hochgalls View of single photo: Photo 22 (course): Abstieg durch die Rinne View of single photo: Photo 8 (local): Wegweiser auf der Riepenscharte (2764m) mit Blick nach Italien View of single photo: Photo 12 (outline): Wegverlauf über das Patscherkees View of single photo: Photo 13 (course): Die große Rinne mit ca. 40 Grad (bei ausgezeichneten Verhältnissen) View of single photo: Photo 17 (course): Wunderschöner Firngrat View of single photo: Photo 17 (course): Wunderschöner Firngrat View of single photo: Photo 18 (course): Die Kletterpassagen zum Hauptgipfel View of single photo: Photo 21 (destination): Hochgall Gipfelkreuz auf 3436m View of single photo: Photo 19 (local): Ausgesetzte Kletterei in 3420m - die Schlüsselstelle (eine 3er Stelle im Abstieg) View of single photo: Photo 20 (local): Rechts am Felsblock vorbei erreicht man nach wenigen Metern den Gipfel View of single photo: Photo 21 (destination): Hochgall Gipfelkreuz auf 3436m View of single photo: Photo 21 (destination): Hochgall Gipfelkreuz auf 3436m View of single photo: Photo 7 (outline): Überblick über den Weg zur Riepenscharte und zum Patscherkees View of single photo: Photo 8 (local): Wegweiser auf der Riepenscharte (2764m) mit Blick nach Italien View of single photo: Photo 12 (outline): Wegverlauf über das Patscherkees View of single photo: Photo 13 (course): Die große Rinne mit ca. 40 Grad (bei ausgezeichneten Verhältnissen) View of single photo: Photo 17 (course): Wunderschöner Firngrat View of single photo: Photo 18 (course): Die Kletterpassagen zum Hauptgipfel
Tour overview
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Legends
Title photo: Ausgesetzte Kletterei in 3420m - die Schlüsselstelle (eine 3er Stelle im Abstieg)
Vom Parkplatz folgt man einer Forststraße Richtung Norden. Schon nach ca. 70Hm dreht diese Straße in einer spitzen Linkskehre nach Westen ins Patscher Tal. Der Weg führt rechts, relativ eben den Bach entlang bis zu einer Materialseilbahn auf 1902m. Hier hört der Forstweg auf, und ein gut markierter und gepflegter Fußweg zieht sich rechts vom Bach durch das Tal hinauf. Der Schneegipfel (Vorgipfel) des Hochgalls ist hier schon in Sichtweite. Die Vegetation geht weiter zurück und durch einen steiler werdenden Fels und Geröllaufschwung kommt man schließlich auf einen Boden mit einer zerfallenen Hütte. Von dort aus südlich in 15 Minuten zur gut sichtbaren Neue Barmer Hütte auf 2591m (ca. 3 Stunden, Übernachtung empfohlen - sehr nette Hüttenwirtin).

Ausgehend von der Hütte verfolgt man Richtung Südwesten über kaum ausgetretene bzw. schneebedeckte Pfade den leicht ansteigenden Weg zur Riepenscharte (Staatsgrenze - Telefon und Wegweiser). Von nun an steiler werdend nach Osten über das Patscher Kees (anseilen auch wenn es noch so harmlos ausschaut) links haltend auf 3000m, wo das Gelände wieder flacher wird. Vor der Ostseite des Hochgalls stehend, sieht man eine markante, große Schneerinne (ca. 40 Grad) die man schließlich aufsteigt (steil und anstrengend). Mit dem Himmel als Ziel erreicht man einen Schneegrat (Nordostgrat) den man bis zum Schneegipfel (Vorgipfel) des Hochgalls folgt.

Falls die Verhältnisse nicht gut sind bzw. zu wenig Zeit vorhanden ist, sollte man sich mit diesem Vorgipfel zufrieden geben. Ansonsten wartet auf die Gipfelaspiranten noch drei wunderschön ausgesetzte Seillängen zum Hauptgipfel. Sicherungspunkte sind Stahlbolzen (HMS Karabiner und Bandschlingen von Nöten) und Bohrhaken. Eine kurze Stelle im Abstieg (3-) macht hierbei die größten Probleme (Tipp: einfach sich gegenseitig mit dem Seil ablassen). Von der Scharte aus, in der dritten Seillänge, in leichter Kletterei (2) zum Gipfel. (Zeit von der Hütte bis zum Gipfel ca. 4 Stunden)

Abstieg wie Aufstieg. Allerdings Vorsicht in der Rinne. Man sollte mit den Steigeisen sehr trittsicher sein. Beim Abstieg erwarten einen mitunter eine eindrucksvolle Aussicht auf die Patscherschneid sowie schöne Rückblicke vom Tal aus. Der Abstieg bis zum Parkplatz dauert ca. 5 Stunden.

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Adventures / impressions
Der Hochgall stellt wohl einen der interessantesten und vielseitigsten Gipfel in Osttirol dar. Neben dem beschriebenen Normalweg gibt es auch noch einige andere Varianten auf den Gipfel. Die Bekannteste unter ihnen ist die Hochgall Nordwand.

Zweimal wollte ich sie mittlerweile mit Freunden besteigen und zweimal endete die Tour schon beim Telefongespräch mit der Hütte. Die letzten Jahre war kaum Schnee und schon gar kein Eis in der Rinne. Eine tolle Eistour, die durch die niederschlagsarmen Winter im Süden in letzter Zeit selten möglich war bzw. sich nur mehr im Winter oder im Frühjahr anbietet.

Der beschriebene Normalweg braucht sich jedoch nicht hinter dieser berühmten Tour verstecken. Der Anstieg durch die 40 Grad Rinne und die darauf folgende ausgesetzte Kletterei am Felsgrat stellen eines meiner schönsten Bergerlebnisse dar. Aber nicht nur die Nordwand, sondern auch diese Rinne ist durch die höheren Temperaturen bedroht und so kommt es in manchen Sommern vor, dass sie zum steilen Geröllfeld wird. Hier sollte man sich unbedingt zuvor bei der Neuen Barmer Hütte wegen den Verhältnissen erkundigen.

Alles in allem ist die Tour überaus empfehlenswert. Schwieriger als der Großglockner und deutlich weniger überlaufen stellt der Hochgall, neben der Rötspitze, einen Höhepunkt der Bergwelt Osttirols dar.
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