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High-level tour
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Description
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Journey
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Adventures / impressions
Journey
Der Großvenediger liegt tief im Hochgebirge der Hohen Tauern und ist daher vom Tal nicht einfach zu erblicken. Wer dennoch ohne eine aufwendige Wanderung als Tourist einen tollen Blick auf den Großvenediger werfen möchte, hat folgende Möglichkeiten:

Blick auf den Großvenediger von der Johannishütte:
In Matrei zweigt man ins Virgental ab und fährt auf der Landesstraße L24 durch die Ortschaften Virgen und Prägraten bis Hinterbichl. Von Hinterbichl fährt das Venedigertaxi hinauf zur Johannishütte. Von der Johannishütte kann man nicht nur den Großvenediger, sondern auch dessen vorgelagerte Gletscher gut beobachten.

Blick auf den Großvenediger von Innergschlöß:
Im Tauerntal ist das Matreier Tauernhaus von der Felbertauernstraße aus erreichbar. Vom Matreier Tauernhaus fährt ein Taxi weiter nach Innergschlöß. Der Blick auf die Schlatenkees, die sich vom Gipfel des Großvenedigers bis ins Tal herunterziehen, ist besonders imposant.

Tour overview
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Legends
Title photo: Blick auf den Großvenediger von der Östlichen Simonyspitze (Sommer 2005)
Als höchster Berg der Venedigergruppe und mit seinen beeindruckenden riesigen Gletschern zog der Großvenediger bereits im frühen 19. Jahrhundert so manche Bergsteiger in seinen Bann. Erzherzog Johann plante bereits im Jahre 1828 eine Erstbesteigung des gewaltigen Berges. Dieser erste Versuch scheiterte jedoch am schlechten Wetter und die Bergsteiger entgingen nur knapp einem Lawinenabgang. Erst am 3. September 1841 erreichte schließlich eine Gruppe von Bergsteigern unter der Führung von Josef Schwab den Gipfel. Seither wird der Großvenediger über verschiedenste Aufstiegsrouten begangen. Als ambitionierter Bergsteiger muss man einfach einmal auf dem höchsten Gipfel der Venedigergruppe gewesen sein.

Der Großvenediger ist nicht nur der höchste Berg in der Venedigergruppe, sondern auch der zweithöchste Berg in den Hohen Tauern, der dritthöchste Berg ganz auf österreichischem Staatsgebiet und der vierthöchste Berg Österreichs (lediglich der Großglockner, die Wildspitze und die Weißkugel - die beiden letzten befinden sich in den Ötztaler Alpen - sind höher).

Die Venedigergruppe rühmt sich als jene Gebirgsgruppe der Hohen Tauern, die mit Abstand die größte Gletscherfläche aufweist. Der Großvenediger ist von drei mächtigen Gletschern umgeben, im Südwesten von den Dorfer Kees, im Südosten von den Schlatenkees und im Norden von den Obersulzbachkees. Man findet um den Großvenediger herum jedoch nicht nur gigantische Gletschergebiete, sondern auch noch 3 weitere Gipfel über 3500m Höhe, die im Zuge einer Venedigerbesteigung mitgenommen werden können. Gipfel über 3500m Höhe gibt es nur sehr wenige in Österreich. Umso mehr bietet die sogenannte Venedigerrundtour mit 4 Gipfelbesteigungen über 3500m Höhe an einem Tag (Großvenediger, Hohes Aderl, Rainerhorn, Schwarze Wand) einen besonderen Anreiz für jeden Bergsteiger.

Der Großvenediger wird auch gerne von jenen Bergsteigern begangen, die dem Rummel am Großglockner ausweichen möchten. Im Gegensatz zum Großglockner ist am Großvenediger (noch) relativ wenig los. Wenn man sich auf einer Bergtour vor allem gerne an einer herrlichen Landschaft, an fantastischen Gletschergebieten und an der Ruhe am Berg erfreut, weiß man nach einer Besteigung des Großvenedigers, warum eine Vielzahl von langjährigen Bergsteigern dem Großvenediger gegenüber dem Großglockner den Vorzug geben.

Diese Sammlung von Eindrücken zeigt den höchsten Gipfel der Venedigergruppe von den unterschiedlichsten Perspektiven und aus den Richtungen Osten, Süden und Westen. Ein Gipfel zum Genießen einer herrlichen Gletscherlandschaft, ein Gipfel, der noch in aller Ruhe und ohne Stress bestiegen werden kann. Wir laden Sie ein, den Großvenediger von den eindrucksvollsten Positionen aus neu zu entdecken.

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Adventures / impressions
Der Großvenediger war meine erste Gletschertour, die ich selbstständig mit ein paar Freunden nach einem Gletscherkurs des Alpenvereins durchgeführt hatte. Diese erste Besteigung entwickelte sich zu einer meiner schönsten Touren, die ich bist jetzt begangen habe. Wir übernachteten im Defreggerhaus. Das Wetter war in ganz Österreich bewölkt angesagt. In der Früh herrschte noch dichter Nebel, wir hatten daher beschlossen, noch ein wenig auf der Hütte zu warten. Und tatsächlich, es hat aufgerissen. Wir gingen los. Am Gipfel kam es dann zu einem wahrlich beeindruckenden Bergerlebnis. Unter uns schloss sich die Wolkendecke wieder, es bildete sich ein fantastisches Wolkenmeer. Im gesamten Umfeld gab es lediglich 2 Gipfel, die sich über den Wolken befanden: unser Gipfel (der Großvenediger) und der Großglockner. Unser Gipfel war an diesem Tag vermutlich genau einer von zwei Punkten in Österreich, an denen es windstill, sonnig und warm war ;-).

Bei einer Winterbesteigung des Großvenedigers im Zuge der Skiroute Hochtirol kam es ebenfalls zu einem großartigen Erlebnis. Diesmal hatten wir blauen Himmel, und unter uns ein unendliches Meer aus schneebedeckten Berggipfeln. Traumhaft.

Zusammen mit meinem Freund Stefan und meiner Freundin ist mir einmal auch die Venedigerrundtour geglückt. 4 Gipfel über 3500m an einem Tag in Österreich war bis dahin mein neuer Gipfelrekord. Auf dieser Tour eröffnete sich mir auch der bis dahin beeindruckendste Blick auf ein Gletschergebiet: der Blick von der Schwarzen Wand auf die Schlatenkees. Eine Beschreibung in Worten ist fast nicht möglich, das muss man einfach selbst gesehen haben ;-)!

Bis jetzt war für mich eine jede Besteigung des Großvenedigers mit wertvollen persönlichen Erlebnissen verbunden, für die es sich lohnt, immer wieder Richtung Gipfel aufzubrechen.
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